GRUNDSCHULE - 2. bis 5. Schuljahr

Für die meisten Schüler bedeutet der Übertritt in die 2. Klasse der Grundschule auch gleichzeitig den Eingang  in die Welt der “Erwachsenen”. Das bedeutet den offiziellen Beginn des systematischen Lernens. 

Die Schüler dieser Altersstufe gehen normalerweise gern in die Schule und freuen sich auf ihre Freunde und auf ihre Lehrer. Deshalb nehmen sie am Schulleben mit Lust und Freude teil. Es ist ein Lebensabschnitt der Entdeckungen,  der Herausforderungen, der Eroberungen, des Wachstums  und  der Anpassung an die Welt.

In dieser Altersstufe sind die Neugier, die Beweglichkeit im Denken, die Fähigkeit, die Tatsachen des Alltags zu beobachten und sie zu den bearbeiteten Inhalten in Beziehung zu  bringen,   markante Eigenschaften des Lernprozesses. Wir suchen die Ausdrucksweise für die Inhalte und verbinden sie mit der Praxis. Es wird ein besonderer Wert auf die pädagogischen Projekte gelegt, die die multidisziplinäre und interdisziplinäre Arbeit in den Vordergrund stellen. Das Lernen erlangt eine große Bedeutung und bringt neue wertvolle Beziehungen.

Einer der wichtigsten Aspekte dieser Phase  kommt der Entwicklung des sozialen Zusammenlebens zu. Über das Arbeiten mit der Information und den vorgesehenen Inhalten  hinaus  behandeln wir Situationen, die die Entwicklung eines zukünftigen, verantwortlichen Bürgers fördert, der unabhängig und kompetent Konflikte lösen kann und der sich weder bei seinen eigenen Handlungen noch bei den Handlungen Anderer bloßstellt.

Das Ende dieser Periode gipfelt in dem Beginn der Pubertät (5. Schuljahr) und bildet gleichzeitig den Übergang zum Beginn eines  neuen Abschnitts im Schulleben, der durch die Abstraktion von Inhalten und der Rationalität der Emotionen und der Handlungen geprägt ist.

Janice Carneiro de Pontes - 13/03/2009

 
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